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Osteopathie und ich


mein Weg zur Osteopathie


Ich kann mich nicht genau daran erinnern, ob es einen Auslöser gab, doch ich wusste schon sehr früh, dass ich Therapeutin werden wollte. Welche Form der Therapie ich ausüben wollte, war lange unklar, doch ich spürte schon früh, dass ich gut darin war, andere Menschen wahrzunehmen und zuzuhören und es mir Spaß machte, ihnen zu helfen. Als Kind dachte ich sehr lange daran, Ärztin zu werden. Ich belegte ab der 7. Klasse also Latein und hielt während meiner gesamten Schullaufbahn einen „Einserschnitt“, um nach dem Abitur auch zum Medizinstudium zugelassen zu werden. Im Laufe der Zeit stellte ich allerdings fest, dass die meisten Ärzte heutzutage keine therapeutische Funktion haben. Sie behandeln meiner Ansicht nach viel öfter Krankheiten als Menschen. Ich war aber der Meinung, dass man Krankheiten nicht isoliert betrachten sollte, sondern den Menschen in seiner Ganzheitlichkeit wahrnehmen sollte.

Mit 16 Jahren lernte ich in den USA einen Osteopathen kennen. Er ist ein Freund meiner Gastfamilie und behandelte mich als ich krank war (in den USA haben Osteopathen einen den Schulmedizinern gleichgestellten Status – allerdings gibt es nur wenige Osteopathen, die tatsächliche Osteopathie ausüben). Sofort faszinierte mich diese Art der Therapie, auch wenn ich sie überhaupt nicht verstehen konnte.

Als ich wieder Zuhause war und kurz davor stand, mein Abitur zu schreiben und dementsprechend entscheiden musste, welchen Berufsweg ich einschlagen wollte, begann ich also, mich in die Osteopathie einzulesen. Und mir wurde schnell klar, dass ich diesen Weg gehen wollte...

meine Osteopathie Ausbildung


Im Herbst 2009 begann ich die fünfjährige Vollzeitausbildung zur Osteopathin am europäischen Colleg für Osteopathie (COE) in Ismaning (die Schule hat mittlerweile den Namen geändert zu HOLISTÉA). Die ersten zwei Semester befassten sich hauptsächlich mit medizinischen Grundlagenfächern und palpatorischer Anatomie, welche durch viele Wahrnehmungsübungen unterstützt wurde. Vom 3.-7. Semester erfolgte dann das intensive Erlernen der osteopathischen Tests und Behandlungsformen und eine Vertiefung des medizinischen und psychologischen Wissens. Daraufhin blieben noch 3 Semester Zeit, um das erlernte Wissen zusammen zu fügen - um von den erlernten osteopathischen Techniken zu dem ganzheitlichen Therapieweg der Osteopathie zu kommen. In dieser Zeit behandelten wir bereits externe Patienten unter der Aufsicht von Lehrern und bekamen in Fallseminaren die Möglichkeit diese in der Gruppe zu besprechen.

In 2013 begann das COE eine Kooperation mit der Dresden International University (DIU). Dort eingeschrieben konnte ich in 2014 den Titel Bachelor of Science und bereits in 2015 den Titel Master of Science jeweils in osteopathischer Medizin erlangen.

Das Heilpraktikergesetz in Deutschland schreibt jedem, der irgendeine Form der Heilkunde (abgesehen von der Schulmedizin) ausüben möchte, vor, eine Prüfung vor dem Gesundheitsamt abzulegen, in der das schulmedizinische Wissen überprüft wird. Daher bereitete uns das COE im Laufe der Ausbildung auf die sogenannte Heilpraktiker-Prüfung vor. Diese legte ich im Frühjahr 2015 in München ab.


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