Reisen und kulturelle Erfahrungen – Impulse für meine therapeutische Arbeit
Therapeutisches Arbeiten beginnt für mich mit einem offenen Herzen und einem wachen Blick – für sich selbst und für andere. Beides wurde in meinem Leben immer wieder durch Reisen und interkulturelle Begegnungen gestärkt. Die Erfahrungen, die ich auf Reisen sammeln durfte, bereichern bis heute meine Arbeit in der Osteopathie, in der Psychotherapie und im zwischenmenschlichen Kontakt.
Begegnungen, die prägen
Schon in meiner Kindheit durfte ich andere Kulturen kennenlernen: Mehrmals waren Gastschüler aus Singapur bei uns zuhause – Begegnungen, die mich neugierig auf die Welt gemacht haben. Mit 16 Jahren verbrachte ich ein Austauschjahr in den USA, lebte dort in einer Gastfamilie und tauchte tief in den amerikanischen Alltag ein. Es war eine prägende Zeit für meine persönliche Entwicklung und meine spätere Berufswahl zur Osteopathin.
Reiseerfahrungen als persönliche Ressource
Mit 19 Jahren reiste ich nach Brasilien und lebte mehrere Wochen in einer brasilianischen Familie – eine intensive Erfahrung voller Lebensfreude, Offenheit und neuer Perspektiven. Später ging ich den Jakobsweg, verbrachte einige Monate in Spanien und reiste erneut durch die USA. Diese Reisen waren für mich nie nur Urlaub – sie waren Wegweiser. Sie gaben mir Raum zur Reflexion, halfen mir, mich selbst besser kennenzulernen, und stärkten mein Vertrauen in die Kraft menschlicher Verbindung.
Die Erfahrungen, die ich auf diesen Wegen sammeln durfte, fließen auf natürliche Weise in meine tägliche Arbeit ein – mit Offenheit, Einfühlungsvermögen und dem Wissen, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte mitbringt. Ob in einer gestalttherapeutischen Sitzung, beim achtsamen Yoga oder bei der Behandlung in der osteopathischen Praxis: Jede Begegnung ist einzigartig.
